Eigenschaften
Die mittelgroßen bis großen Tiere haben ein dichtes, schlichtwolliges Vlies von reinweißer bzw. cognac- bis sattbrauner Farbe. Der hornlose Kopf ist stark ramsnasig mit langen, fleischigen Hängeohren. Durch ihre Züchtungshistorie in den Alpenregionen ist diese Rasse besonders an die rauen Haltungsbedingungen des Hochgebirges angepasst. Im Sommer werden sie in den Ursprungsgegenden meist auf den Almen gehütet. Ihre harten Klauen machen sie auch in steileren Lagen trittsicher und relativ resistent gegen Moderhinke. Die dichte Wolle hält Niederschläge ab. Bergschafe werden zweimal pro Jahr geschoren, der Wollertrag liegt bei etwa fünf bis sieben Kilogramm. Sie sind ganzjährig paarungsbereit und erreichen ein hohes Ablammergebnis von etwa 230 Prozent, sodass fast immer zwei oder mehr Lämmer geboren werden.
Gefährdung
Das Bergschaf zählt neben den Moorschnucken und den Rauhwolligen Pommerschen Landschafen zu den gefährdeten Rassen.