Das Kamerunschaf
Das Kamerunschaf ging ursprünglich aus dem Westafrikanischen Zwergschaf hervor und kommt heute in weiten Teilen Afrikas vor. Eine Besonderheit der Rasse ist die Toleranz gegenüber den Erregern der von der Tsetsefliege übertragenen Naganaseuche. Wie die Tiere nach Europa gekommen sind ist nicht geklärt.
Ernährung
Kamerunschafe sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Gras, Blättern, Kräutern und gelegentlich auch von Baumrinde und Zweigen. Sie sind genügsam und können auch in halbtrockenen Gebieten überleben, in denen andere Nutztiere nicht gedeihen.
Eigenschaften
Kamerunschafe sind widerstandsfähige Tiere, die in vielen unterschiedlichen Klimazonen gehalten werden können. Typisch für Kamerunschafe ist, dass sie normalerweise nur mit viel Zuwendung handzahm werden. Es heißt, sie blieben eher ängstlich bis zurückhaltend und fluchtbereit. Unsere Kamerunschafe sind allerdings sehr zutraulich – eine echte Seltenheit. In der Haltung sind Kamerunschafe einfach und trotz des stets kurzen Fells kälteunempfindlich und robust. Wegen ihres kurzen Fells sind sie außerdem ganzjährig für Landschaftspflege auch in dornigem Buschbereich geeignet, z.B. bei der Bekämpfung von Brombeeren.